Das Training emotionaler Kompetenzen – Ein störungsübergreifendes Trainingsprogramm zur Verbesserung der Emotionsregulation, der Stressbewältigung und des Selbstwertes



Kurzbeschreibung TEK: Aktuelle Forschungsergebnisse machen deutlich, welch bedeutsame Rolle emotionale Kompetenzen in der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen spielen. Dies impliziert, dass diese Kompetenzen in psychotherapeutischen Behandlungen systematisch gefördert werden sollten. Vor diesem Hintergrund wurde an der Universität Bern das Training Emotionaler Kompetenzen (TEK, Berking, 2014) entwickelt. Dieser gruppenbasierte Ansatz ist als begleitende Interventionsmaßnahme zur Ergänzung störungsspezifischer Interventionen und zur Prävention bei belasteten Personengruppen konzipiert. Das TEK fördert gezielt die emotionalen Kompetenzen, die sich für die psychische Gesundheit als besonders wichtig erwiesen haben. Das heißt konkret, die Teilnehmer sollen negative Emotionen entweder

  1. positiv verändern und/oder
  2. akzeptieren und aushalten können und sich
  3. dieser Fähigkeiten bewusst sein.

Die im Rahmen von TEK vermittelten Basiskompetenzen sind: Muskelentspannung, Atementspannung, Bewertungsfreie Wahrnehmung, Akzeptieren und Tolerieren, Selbstunterstützung, Analysieren und Regulieren. Das Training kann durch seinen konsistenten konzeptionellen Rahmen und verschiedene Übungen auch für die Einzeltherapie nutzbar gemacht werden.

Methoden

  • Vortrag und Vorstellung der Therapiematerialien
  • Vorstellung des therapeutischen Vorgehens
  • Exemplarische Übungen
  • Diskussion der Umsetzung

Ziele

  • Vermittlung des Trainingskonzeptes
  • Erläuterung der praktischen Umsetzung
  • Vorstellung exemplarischer Übungen