Expositionsverfahren: die transdiagnostische Perspektive


  • Datum

  • Uhrzeit

    Uhr
  • Kategorie

    Workshop
  • ReferentIn

    Dr. Peter Neudeck

    Psychologischer Psychotherapeut, Köln

  • Maximale Teilnehmerzahl

    20

Expositions- bzw. Reizkonfrontationsverfahren sind wichtige Bestandteile der kognitiven Verhaltenstherapie und gelten insbesondere bei der Behandlung von Angststörungen wie Panikstörungen, Agoraphobie, spezifischen Phobien, Sozialen Phobien und Zwangsstörungen als Methode der Wahl. Der Workshop soll Möglichkeiten zur Optimierung von expositionsbasierten Therapien aufzeigen. Hintergrund ist ein Konzept, dass davon ausgeht, dass es sich bei Expositionsverfahren nicht um eine Therapie im Sinne einer Therapieschule handelt, sondern um Techniken und Methoden, die innerhalb eines strategischen Behandlungskonzepts angewandt werden.

Im Workshop wird der störungspezifische Blickwinkel durch einen Fokus auf ein transdiagnostisches Vorgehen bei Vorbereitung und Durchführung von Expositionsverfahren ersetzt. Besonders wird auf die Implikationen des Inhibitionslernens als Wirkmechanismus der Exposition und den damit verbundenen Konsequenzen für die Gestaltung und Durchführung von Expositionsübungen eingegangen. Die Teilnehmer haben Gelegenheit ausgewählte Aspekte auf der Basis eigener Erfahrung und klinischer Studien zu diskutieren:

  • graduierte vs. massierte Exposition
  • Patienten- und Therapeutenverhalten während der Exposition
  • Anwendung von Angstkontrollstrategien und Instruktionen
  • therapeutenbegleitete Exposition oder Exposition im Selbstmanagement
  • Rahmenbedingungen

Zielgruppe

Der Workshop ist geeignet für alle Kollegen, die mit Expositionsverfahren arbeiten oder dies beabsichtigen.