Was tun, wenn mein Patient kifft?


  • Datum

  • Uhrzeit

    Uhr
  • Kategorie

    Workshop
  • ReferentIn

    Dipl.-Psych. Anja Pixa

    Psychologische Psychotherapeutin, Mitarbeiterin am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden


Seit der Änderung der Psychotherapie-Richtlinie 2011 können Patienten ambulant, psychotherapeutisch behandelt werden, die Substanzen im abhängigen Muster oder als schädlichen Gebrauch konsumieren. Was muss ich als ambulant tätiger Psychotherapeut beachten? Funktioniert das überhaupt, ambulant zu entziehen? Was mache ich bei Rückfällen?

Der Workshop bietet einen Überblick zur Praxistauglichkeit der Änderungen der Psychotherapierichtlinien bei Substanzstörungen. Anhand von praxisnahen Beispielen soll verdeutlicht werden, in welchen Fällen ambulante Psychotherapie möglich ist, wie diese in der Versorgung von Patienten mit Substanzstörungen eine sinnvolle, größere Rolle spielen kann und welchen Herausforderungen man sich als ambulant tätiger Therapeut stellt. Zudem werden spezifische Therapiebausteine (motivierende Gesprächsführung, Vorbereitung des Konsumstopps, Selbstkontrolltechniken, Rückfallprophylaxe, Umgang mit Verlangen, etc.) kurz im Überblick dargestellt.

Methoden

Erfahrungsaustausch, Informationsvermittlung

Ziel

Die Teilnehmer werden für die ambulante Therapie mit Substanzstörungs-Patienten sensibilisiert.

Zielgruppe

Interessierte Psychotherapeuten

Literatur

Behrendt, S., Bühringer, G. & Hoyer, J. (2014). Ambulante Psychotherapie der Substanzstörungen – erweiterte Möglichkeiten nach Änderungen der Psychotherapierichtlinie 2011, Psychotherapeut.

Behrendt, S. & Hoyer, J. (2010). Einsatzfelder ambulanter Psychotherapie bei Substanzstörungen, Psychotherapeutenjournal, 9 (1), 4-13.

Hoch, E., Zimmermann, P., Henker, J., Rohrbacher, H., Noack, R., Bühringer, G. & Wittchen, H.-U. (2011). Modulare Therapie von Cannabisstörungen. Das CANDIS-Programm (Therapeutische Praxis). Göttingen: Hogrefe.